AG Kardiovaskuläre Prävention


Projektname

Kardiovaskuläre Hochrisikopatienten in der Hausarztpraxis - geeignete nichtmedikamentöse Interventionsstrategien bei Nikotinabhänigkeit

 

Projektleitung

Dr. med. Markus Bleckwenn

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Hintergrund für den Forschungsschwerpunkt

Als kardiovakuläre Risikopatienten bezeichnet man Patienten mit einem Risiko von > 20 % in den nächsten 10 Jahren einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Dies ist mit einer Mortalität von > 5 % pro 10 Jahre verbunden. Die Patienten mit einem bereits stattgefundenen Herzinfakt / Schlaganfall haben sogar ein Risiko > 50 % für ein weiteres Gefäßereignis. Einer der wichtigsten Faktoren für die Prognose ist das Rauchen. Im Vergleich der einzelnen Risikofaktoren wirkte sich das Rauchen am stärksten auf die Mortalität aus (Hausärztliche Leitlinie kardiovaskuläre Prävention Vers. 2011).

Eine wichtige Anlaufstelle für Risikopatienten ist der Hausarzt. Jedoch wurde eine zu geringe Erkennens- und Interventionsraten von Hausärzten bei Rauchern festgestellt (Wittchen et al. Suchtmed 6 (1) 47 – 51 (2004). Auch bei der richtigen Einschätzung des kardiovaskulären Risikos zeigten sich Defizite (Wittchen et al. Medizinische Klinik 2008; 103:638–45 (Nr. 9).

Daher beschäftige ich mich mit den sogenannten „Hochrisikostrategien“ oder „spezifischen Strategien“ bei der Behandlung / Prävention der Tabakabhängigkeit.

 
Projektziel

Verbesserung der Interventionsraten bei Hochrisikopatienten