AG Patientenwille


Die Arbeitsgruppe "Patientenwille" beschäftigt sich mit unterschiedlichen Aspekten von Patientensicherheit, vor allem in Bezug auf die Versorgung gemäß des Patientenwillens für den Fall der Einwilligungsunfähigkeit.

 
Projektmitglieder

Daniela Mauer, M. Sc.Mail
Dr. med. Johannes JustMail
PD Dr. med. Markus BleckwennMail

 
Hintergrund für den Forschungsschwerpunkt

Am Lebensende ergeben sich individuell sehr unterschiedliche Therapieziele, die von Leitlinienempfehlungen und den Möglichkeiten der Maximalversorgung abweichen können. Von besonderem Interesse ist hierbei der nicht bzw. nicht mehr einwilligungsfähige Patient. Um trotzdem eine Behandlung im Sinne des Patienten zu ermöglichen, werden hauptsächlich zwei Instrumente benutzt: Die Vorsorgevollmacht für Angehörige und die Patientenverfügung.

Wir bedienen uns quantitativer sowie qualitativer Methoden, um die Bedürfnisse von bevollmächtigten Angehörigen sowie Patienten besser zu verstehen.

 
Ziel der Arbeitsgruppe

Die Entwicklung wirksamer Interventionen zur Qualifikation von bevollmächtigten Angehörigen.
Die Entwicklung verständlicher und einfach bearbeitbarer Instrumente zur Erstellung von Patientenverfügungen.

 
Laufende Projekte

Bedürfnisse und Erfahrungen Vorsorgebevollmächtigter - eine systematische Literaturrecherche

Wie erleben bevollmächtigte Angehörige ihre Rolle in Notfallsituationen - eine qualitative Interviewstudie

 

Geplante Projekte

Entwicklung und Evaluation einer Intervention für bevollmächtigte Angehörige

Erstellung einer S1-Leitlinie (Handlungsempfehlung für Hausärzte) zur Erstellung von Patientenverfügungen

 

Abgeschlossene Projekte

Zufriedenheit von Hausarztpatienten mit ihrer Patientenverfügung in Abhängigkeit zu der Art der Beratung und der Qualität des Dokumentes

  • Querschnittserhebung
  • Leitfadengestütze Interviews

HauBe - Hausärztliche Beratung zur Erstellung von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

PalCaFam - Schriftliche Befragung von Hausärzten zum zuletzt verstorbenen Patienten (Versorgung, Symptomkontrolle, einbezogene Leistungserbringer)